Dieser Workshop bringt führende Wissenschaftler:innen zusammen, um das Recht auf Entwicklung aus rechtlicher, politischer und governance-bezogener Perspektive zu untersuchen. Er beleuchtet, wie globale Wirtschaftsstrukturen, rechtliche Rahmenbedingungen und politische Systeme Entwicklungsergebnisse beeinflussen, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf Partizipation, Ungleichheit und Macht liegt. Die Diskussion wird sich kritisch mit aktuellen Debatten zum Thema Entwicklung auseinandersetzen, darunter Handel, Unternehmensverantwortung und Governance in undemokratischen Kontexten, und erörtern, wie das Völkerrecht besser auf diese Herausforderungen reagieren kann.
Ausführliche Informationen
Workshop: The Right to Development in Practice: Law, Power, and Global Inequalities
Datum: Freitag, 5. Juni 2026
Zeit: 14:00–17:00
Ort: FAU CHREN, Andreij-Sacharow-Platz 1, Nuremberg, Seminar Raum 2. Stock.
Um uns bei der Planung der Veranstaltung zu helfen, teilen Sie uns bitte über den unten stehenden Link mit, ob Sie daran teilnehmen möchten. Die Anmeldung ist nicht verpflichtend, hilft uns aber dabei, die Teilnehmerzahl abzuschätzen: https://terminplaner6.dfn.de/de/p/10cb016605c324915b6df267814643ee-1722097
Referent:innen
- Prof. Dr. Heloise Weber (University of Queensland)
- Dr. Muhammad Asif Khan (FAU Erlangen-Nürnberg)
- Prof. Dr. Eva Pils (FAU Erlangen-Nürnberg)
- Chair: Prof. Dr. Markus Krajewski (FAU Erlangen-Nürnberg)
Vortragstitel
- Prof. Dr. Heloise Weber – A critical political analysis of the “Right to Development”
- Dr. Asif Khan – The Right to Development as a Legal Framework: Participation and Distribution
- Prof. Dr. Eva Pils – Against autocratic developmentalism
Kurzbiografien
Prof. Dr. Heloise Weber ist außerordentliche Professorin an der University of Queensland. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen globale politische Ökonomie, Entwicklung und Ungleichheit, wobei sie sich insbesondere mit Handel, internationalem Wirtschaftsrecht und postkolonialen Ansätzen zur globalen Governance befasst.
Dr. Muhammad Asif Khan ist Humboldt-Forschungsstipendiat am Zentrum für Menschenrechte Erlangen-Nürnberg (FAU CHREN). Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich des Völkerrechts, der Wirtschaft und der Menschenrechte sowie des internationalen Wirtschaftsrechts, wobei er sich insbesondere mit dem Recht auf Entwicklung und der globalen Wirtschaftsordnung befasst.
Prof. Dr. Eva Pils ist Professorin für Rechtswissenschaften an der FAU Erlangen-Nürnberg und Inhaberin des Lehrstuhls für Menschenrechtsrecht. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Menschenrechte, transnationales Recht und Governance, wobei sie über besondere Fachkenntnisse zu China und autoritären Systemen verfügt.
