Bundespressekonferenz: “Report Globale Flucht 2024”

„Die jüngste Reform des Europäischen Asylsystems vernachlässigt das Ziel der Schutzgewährung von Asylsuchenden gegenüber dem – an sich berechtigten – Anspruch der Mitgliedstaaten auf Kontrolle ihrer Grenzen. Der Report Globale Flucht verlangt stattdessen eine Rückbesinnung auf jene menschen und flüchtlingsrechtlichen Standards, die dem GEAS eigentlich zugrunde liegen.“

– Prof. Dr. Petra Bendel

Zusammen mit Dr. Franck Düvell, Dr. Benjamin Etzold, Dr. Julia Leiniger und Prof. Dr. Joachen Oltmer stellte unser CHREN Mitglied Prof. Dr. Petra Bendel den „Report Globale Flucht 2024“ auf der Bundespressekonferenz vor.

Der nunmehr im zweiten Jahr im S. Fischer Verlag erscheinende »Report Globale Flucht« befasst sich mit einem der drängendsten Themen unserer Zeit. Der Report ist die erste regelmäßig herausgegebene, deutschsprachige Veröffentlichung zum Thema Flucht. Er wird jährlich vom Verbundprojekt „Flucht- und Flüchtlingsforschung: Vernetzung und Transfer“ (FFVT) veröffentlicht.

Fast Facts:

Der »Report Globale Flucht 2024« …

  • … ist der einzige deutschsprachige Report zum Thema Globale Flucht.
  • … erscheint jährlich in Zusammenarbeit mit dem Fischer Verlag. Auch die zweite Ausgabe
    bringt namhafte deutsche und internationale Wissenschaftler:innen zusammen und bezieht
    auch Geflüchtete mit ein.
  • … wird wieder mit einem Fokusthema eröffnet, in diesem Jahr geht es um die Reform des
    Gemeinsamen Europäischen Asylsystems GEAS.
  • … bietet kritisch-reflexive Perspektiven: Er hinterfragt geläufige Daten, Begriffe, Abläufe,
    Konzepte, Standpunkte, historische Einordnungen und Narrative.
  • … widmet sich gegenwärtigen und historischen Fluchtprozessen, nimmt räumlich und
    zeitlich übergreifende Einordnungen vor.
  • … vereint Perspektiven unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen zum Themenfeld
    Flucht, nimmt die ganze Bandbreite fluchtbezogener Themen in den Blick, spiegelt die
    Komplexität von Flucht wider und wirkt vereinfachenden und verengten Perspektiven
    entgegen

Zur Berichterstattung u.a. in den Tagesthemen, ntv, die Zeit oder Süddeutsche Zeitung.

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